oekumenischer tanzkreis

Unser Tanzjahr (das 27. seit Bestehen) begann am 08.01.2025. Volles Haus – 36 Tänzerinnen. Los geht’s. Es heißt: Energiekosten sparen Heizung reduzieren, also flotte Tänze damit keiner friert.

Für die Faschingsfeier ist es Tradition, dass eine kleine Gruppe von Tänzerinnen einen „Auftritt“ einübt. Kostüme wurden genäht, Choreografie entworfen, viel und herzlich gelacht. Andere „Mädels“ erarbeiteten Büttenreden oder Sketche. Dank guter Vorbereitung und dem gemeinsamen Engagement war es dann ein fröhliches Faschingstreiben: „Schwanensee“ mit dem Edegumer Tanzkreisballett und den „Wildegger Herzdamen“. Mit einem Herings essen am Aschermittwoch schlossen wir die närrische Zeit ab.

Das Frühlingsfest in der Badgasse ist jedes Jahr ein fester Termin in unserem Tanzkalender. Wir kommen gerne – und sind immer wieder aufgeregt. Klappt alles? Ja, alles lief rund und wir konnten an den freundlich gedeckten Tischen den leckeren Kuchen genießen.

Zu unserer großen Freude haben sich im Laufe des Jahres einige Neuzugänge bei uns ein gefunden, die herzlich aufgenommen wurden. Unsere Geburtstagsjubilare feierten wir und ließen sie hoch leben mit Geschenk oder Glückstüte, Sekt und Gebäck, Tanz und Lachen. Unser Jahresausflug rückte näher. Am heißesten Tag des Jahres – 02.07. – fuhren wir nach Schwäbisch Hall. Alle Teilnehmer hielten tapfer durch. Höhepunkte waren die Johanniterkirche mit der Ausstellung alter Meister, u.a. die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein d. J. (und einer Klimaanlage!!!) sowie die Würth-Kunsthalle. Sehr zufrieden waren alle nach der abschließenden Einkehr im Landhotel Steigenhaus mit schmackhaften, schwäbischen Spezialitäten. Noch ein Tanz vor dem Bus und die Heimfahrt konnte beginnen. Nach zwei Wochen Sommer-Ferien war die Planung für unsere Tanzfreizeit im September in den Harz (auf Heinrich Heines Spuren) schon fast abgeschlossen., z.B. Stadtführungen in Goslar mit der Kaiserpfalz und Quedlinburg mit der imposanten Stiftskirche.

In Wernigerode bummelten wir durch Einkaufs straßen, bewunderten die Fachwerkhäuser und „erklommen“ den Schlossberg. Auf die Fahrt mit der Brockenbahn freuten wir uns besonders. Handys wurden stündlich befragt: wie wird das Wetter oben??? Unsere Stimmung war auf jeden Fall sonnig. Während der Fahrt gab es ein kleines Frühstück: Weck un Worscht. Oben angekommen empfing uns stürmisches Brockenwetter. Mit Mützen und Schals gut eingepackt folgten wir dem Weg der früheren Grenzmauer. Schwungvoll tanzten wir jeden Abend nach Lieblingshits. Anschließend traf man sich zu einer Spielrunde oder zum Plausch. Bei einem gelungenen Abschluss Abend mit lustigen Überraschungen genossen wir das herzliche Miteinander.

Am 08. Oktober feierten wir unser Ernte dankfest und ließen in Gedanken das Jahr 2025 Revue passieren. Vieles hat sich ereignet. Leider blieben auch traurige Ereignisse nicht außen vor. Im Laufe des Jahres mussten wir von ehemaligen Tänzerinnen und Freunden Abschied nehmen. Doch wir sind dankbar für Erreichtes, für die Begrüßung mit Umarmung beim Ankommen zur Tanzkreisstunde, für die Erlebnisse, Freundschaften und natürlich für Musik und Tanz.

Unsere Weihnachtsfeier im Dezember war ein stimmungsvoller Abschluss eines ereignis reichen Tanzjahres. Wir hatten ein kleines feines Programm zusammengestellt: gemein sames Singen, ein leckeres Buffet, Lichter schmuck und vor allem einer abwechs lungsreichen Tanzauswahl, zu meditativen oder beschwingten Weihnachtsmelodien.

Ein Spruch heißt: Man muss das Leben tanzen. Also - auf ein neues Jahr 2026. Wir tanzen gerne und motiviert weiter.

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