Edigheim

  

Kirchturm beleuchtet1

 

Ab dem 1. Advent leuchten die Zeiger unserer Kirchturmuhr wieder, die wir zwischenzeitlich zum Energiesparen angesichts von Krieg und Gaskrise abgestellt hatten.

Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres aber wollen wir ein neues Zeichen setzen: für die Hoffnung, dass auch in der Ukraine wieder Frieden einkehrt und die Lichter wieder angehen.


Pfarrer Dr. Manfred Ferdinand

 

 

 

Kirchturmuhr

Inzwischen hat es wohl jede/r schon gemerkt, dass die Zeiger an der Kirchturmuhr mal vor mal nach und selten genau gehen, und auch der Glockenschlag nicht mehr vollständig ist.
Schuld daran sind komplizierte und ausgeleierte Konstruktionen, an denen im wahrsten Sinne des Wortes der Zahn der Zeit nagt.

Das Presbyterium hat daher beschlossen, die Steuerung beider Systeme zu erneuern.
Dafür veranschlagt sind derzeit knapp 5000 €.
Gerne nehmen wir zur Finanzierung Spenden entgegen, die mit dem Verwendungszweck: „Kgm. Edigheim, Kirchturmuhrsanierung“ auf das Konto bei der KD-Bank (Bank für Kirche und Diakonie eG) IBAN: DE62 3506 0190 6831 2100 18 eingezahlt werden können.

Die steigenden Energiekosten und die Ungewissheit, ob über die Wintermonate überhaupt ausreichend Gas und Öl vorhanden sein werden, machen auch vor Kirchens nicht halt. Also sind auch wir gezwungen, Lösungen zu finden und neue Wege einzuschlagen, auch wenn diese sicher beschwerlich zu begehen sind.

Die Energiekosten für Gas und Strom der Kirche beliefen sich bislang auf jährlich 5.200 Euro. Das ist schon eine stolze Summe, die sich durch die steigenden Energiekosten um ein Vielfaches erhöhen wird. Prognosen besagen, dass pro Gottesdienst Heizkosten von 300,00 Euro bis 400,00 Euro entstehen werden. Man muss kein Prophet sein, um sehr schnell zu erkennen, dass wir das nicht stemmen können.

Also musste das Presbyterium einen Beschluss fassen, um einem finanziellen Desaster entgegenzuwirken. Wir beschlossen, für die nächste Heizperiode soll die Temperatur in der Kirche und den Nebenräumen konstant auf ein Minimum von 10° C herabgesenkt werden.

Ja, es klingt ungemütlich. Wir sind uns dessen auch durchaus bewusst und dachten zuvor auch über Winterkirche im Gemeindehaus nach. Da die pandemische Lage und die daraus resultierenden Corona-Regeln für die Wintermonate nicht abschätzbar sind und die Prognose doch eher düster aussieht, lehnte das Presbyterium eine Winterkirche in der Badgasse ab. Das Gemeindehaus wird gleichmäßig mit ebenfalls abgesenkten Temperaturen beheizt und steht den Gruppen und Kreisen sowie für Sitzungen zur Verfügung. Das natürlich auch nur unter Vorbehalt bezüglich der Corona-Regelungen.

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