Wussten Sie eigentlich, dass das Haushuhn der nächste Verwandte des Tyrannosaurus Rex ist?
Ja, genau – wer in den letzten Wochen durch unseren Kitagarten spaziert ist, hat vielleicht gar nicht bemerkt, dass er in die urzeitlichen Fußstapfen der Dinosaurier trat. Nur etwas flauschiger, deutlich zutraulicher und mit weniger Zähnen: Vier Hühnerdamen waren zu Besuch!
Vier Wochen lang haben uns die gefiederten Pädagoginnen auf Zeit begleitet. In dieser Zeit wurden sie von den Kindern gefüttert und beobachtet.
Was war da los im Hühnerhof?
Täglich öffneten sich mit dem Sonnenaufgang die Türen des Hühnerstalls und unsere kleinen Tierpflegerinnen und Tierpfleger übernahmen Verantwortung: Wer sammelt die Eier ein? Wer macht das Wasser frisch? Wer hat gesehen, welches Huhn heute besonders gute Laune hat oder sich versteckt hat?
Warum das mehr ist als nur „süß“
Natürlich, Hühner sind putzig und legen leckere Eier, aber pädagogisch betrachtet, haben sie große Lerneffekte für unsere Kinder. Die Kinder haben sich ganz selbstverständlich Verantwortung übernommen, Teamarbeit erlebt und gelernt, Bedürfnisse anderer Lebewesen wahrzunehmen und zu respektieren. Selbst unsere Kleinsten verstanden schnell: Wer laut zur Henne rennt, bekommt keinen lieben Hühnergruß, sondern eher ein empörtes Gackern. Also lernten die Kinder schnell: Leise, geduldig, respektvoll erreicht man viel mehr Aufmerksamkeit bei den Hühnern.
Diese Form von gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert nicht nur die Sozialkompetenz, sondern auch das Verständnis für Kreisläufe des Lebens, artgerechte Tierhaltung und einen bewussten Umgang mit unserer Umwelt.
Ein großes Dankeschön!!!
Unser Dank gilt dem Hühnerhof „Miet’n Piep“ der uns die Damen auf Zeit überlassen hat und natürlich auch der Gemeinde für die Unterstützung.
Fazit?
Es war eine tolle Erfahrung für die Kinder unserer Einrichtung, die sich mit viel Freude und Liebe um den gackernden „Urzeitbesuch“ gekümmert haben.

